SO DRUCKE ICH
Wie dein Motiv aufs Produkt kommt
Vier Verfahren, ein Anspruch: Das Motiv soll so lange halten wie das Produkt. Welches Verfahren ich nehme, entscheidet der Rohling – nicht der Preis.
Direktdruck (DTG) – für Baumwoll-Shirts und Hoodies
Ich drucke T-Shirts, Poloshirts ohne Stickerei und Hoodies im Direktdruckverfahren, kurz DTG für Direct to Garment. Die Farbe wird direkt in die Fasern des Textils eingebracht, ähnlich wie bei einem Tintenstrahldrucker auf Papier. Das Motiv liegt also nicht als Schicht auf dem Stoff, sondern wird Teil davon.
Ein DTG-Druck bleibt weich und atmungsaktiv, weil keine Folie auf dem Textil aufliegt. Feine Linien, Schattierungen und Farbverläufe kommen sauber heraus, und bei normaler Pflege übersteht der Druck viele Wäschen, ohne zu reißen. Weil weder Trägerfolie noch Lösungsmittel gebraucht werden, fällt außerdem weniger Abfall an.
Zum Vergleich: Beim Transferdruck wird das Motiv auf eine Folie gedruckt und aufgebügelt. Flexdruck arbeitet mit einer geschnittenen Folie, die spürbar auf dem Stoff aufliegt. Beide Verfahren haben ihre Berechtigung, vor allem bei einfarbigen Motiven und großen Auflagen. Für die detailreichen Motive, die ich zeichne, ist der Direktdruck die bessere Wahl.
Sublimationsdruck – für Allover-Produkte, Tücher und Tassen
Alles, was rundum bedruckt wird, entsteht im Sublimationsdruck: Bomberjacken und Trainingsjacken, Weekender, Rucksäcke und Sporttaschen, Strandtücher, Sherpa-Decken, Kleider, Röcke, Tanktops, Bademode und Rash Guards, Socken, Sport-Trikots und Allover-T-Shirts. Der Rohling ist dafür immer aus Polyester oder einem Polyester-Mix, denn die Farbe geht unter Hitze und Druck dauerhaft in die Kunstfaser über, statt nur auf der Oberfläche zu sitzen. Das Motiv lässt sich nicht abreiben und bleibt so lange wie der Stoff selbst.
Auch die Keramiktassen (Glossy Weiß und Schwarz) werden im Sublimationsdruck veredelt: Das Motiv wird direkt auf die Glasur übertragen, brillant in der Farbe und gleichmäßig im Finish. Die weiße Tasse ist spülmaschinen- und mikrowellengeeignet, die schwarze spülst du von Hand – damit der Druck lange brillant bleibt, empfehle ich Handwäsche bei beiden.
Premium-Stickerei – für Polos, Hoodies und Caps
Bei Textilien mit strukturierter Oberfläche wie Poloshirts, Hoodies und Caps setze ich statt Druck auf Stickerei. Das Logo wird Ton-in-Ton oder in Kontrastfarbe direkt in den Stoff gestickt: kein Aufdruck, sondern ein erhabenes, langlebiges Markenmerkmal, das Waschgänge und intensives Tragen deutlich besser übersteht als herkömmlicher Druck. Details dazu stehen auf der Seite Premium-Stickerei.
DTF und UV-Druck – für Sonderfälle
Für bestimmte Motive setze ich DTF ein, den Direct-to-Film-Druck. Handyhüllen für iPhone und Samsung werden im UV-Druck bedruckt. Was für dein Projekt sinnvoll ist, bespreche ich vorab mit dir.
Kurz zusammengefasst: welches Verfahren wofür
- DTG (Direktdruck): T-Shirts, Poloshirts ohne Stickerei, Hoodies – detailreiche, farbige Motive
- Sublimationsdruck: Allover-Produkte – Bomberjacken, Trainingsjacken, Weekender, Rucksäcke, Sporttaschen, Strandtücher, Sherpa-Decken, Kleider, Röcke, Tanktops, Bademode, Rash Guards, Socken, Sport-Trikots, Allover-T-Shirts – sowie Tassen und Edelstahlflaschen
- Premium-Stickerei: Poloshirts, Hoodies, Caps – Logos auf strukturierten Oberflächen
- DTF: ausgewählte Motive auf Anfrage
- UV-Druck: Handyhüllen für iPhone und Samsung
Worauf gedruckt wird
Mein Sortiment reicht von Bio-Baumwoll-Shirts (Stanley/Stella) über Markentextilien von Bella+Canvas, Gildan, SOL'S, Cotton Heritage, Yupoong, Otto Cap und Econscious bis zu Allover-Ware, Keramik und Handyhüllen. Die Rohlinge kommen von diesen Markenherstellern. Gedruckt und veredelt wird per Print-on-Demand in der EU – in Riga (Lettland) und Barcelona (Spanien) –, mein Produktionspartner ist Printful. Vertragspartner bleibt Nyrra-Design, also ich.
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